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Das Quiz zur deutschen Geschichte:
Das Quiz zu deutschen Geschichte
50 Filme, 50 Fragen, 150 Antworten
Die Deutschen

Die Deutschen

1200 deutsche Jahre, erzählt in 20 Filmen. Die verschiedenen Epochen werden anhand herausragender Personen betrachtet, angefangen bei Karl dem Großen über Hildegard von Bingen bis hin zu Gustav Stresemann. Im ganzen ergibt die Reihe ein faszininierendes und spannendes Bild der deutschen Geschichte.
Zu den einzelnen Folgen werden vom ZDF Unterrichtsmaterialien angeboten,auf die wir an den entsprechenden Stellen verweisen. Außerdem bietet das ZDF eine interaktive Seite zu allen Folgen mit Karten und Interviews unter
http://xt.zdf.de/die-deutschen/.
Wir haben die 20 Filme nicht in der Reihenfolge der zwei Staffeln, sondern chronologisch geordnet.
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Die Wege der Deutschen

Die Wege der DeutschenDer Reihe „Die Deutschen II“ wurde eine 90-minütige Dokumentation vorangestellt, die noch einmal die Höhepunkte der ersten Staffel von 2008 zeigt und einen Ausblick auf die kommenden zehn Filme gibt.
Wesentliche Wendepunkte, Konstanten der deutschen Geschichte und bis in die Gegenwart reichende Entwicklungslinien werden in der epochenübergreifenden Darstellung heraus gestellt. Es geht um helle und dunkle Epochen, Zeiten von Barbarei und kultureller Blüte, unversöhnliche Machtkämpfe und glanzvolle Momente friedlichen Zusammenlebens. Neben dem Streben nach Einheit ging es immer auch um „Vielfalt“ auf deutschem Boden. Sehr unterschiedliche Kulturen trafen in der Mitte Europas aufeinander, fanden erst nach und nach zu einem Miteinander. Von Anfang an prägte der Föderalismus die deutsche Geschichte und wies Wege, die Teile und das Ganze zu verbinden. Erbitterte religiöse und ideelle Konflikte waren nur durch gegenseitige Toleranz zu lösen. Zudem zeigt der Film, dass deutsche und europäische Belange nie voneinander zu trennen waren. Die Lage in der Mitte des Kontinents, die Verbindungen zu den Nachbarn, die gegenseitigen Abhängigkeiten, die Erfahrung der Kriege, von denen die schlimmsten von Deutschland ausgingen – immer war und ist auch Europa gemeint, wenn von „den Deutschen“ die Rede ist.

Karl der Große (742-814) und die Sachsen

Karl der Große und die SachsenUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Er galt schon bei seinen Zeitgenossen als "Vater Europas": Karl der Große (vermutlich 748-814). Er schuf ein Fundament, das den Kontinent prägte. Deutsche und Franzosen betrachten den legendären Karolinger gleichermaßen als Stammvater.
Karls Imperium reichte von der Nordsee bis nach Mittelitalien, von Ungarn bis nach Spanien. Der Umriss erinnert an die Ausdehnung der europäischen "Sechsergemeinschaft" 1200 Jahre später. Der Frankenherrscher schuf nicht nur ein Imperium, er gab ihm auch eine Ordnung, setzte Ankerpunkte für eine gemeinsame religiöse und kulturelle Identität. Er wollte nicht nur Herrscher der Franken sein, sondern der gesamten römischen Christenheit. Wo er regierte, sollte auch ein Glaube die Teile seines europäischen Reiches miteinander verbinden. Weiterlesen bei ZDF.de

Otto (912-973) und das Reich

Otto und das ReichUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Er ist der Urvater Deutschlands, mit ihm beginnt die deutsche Geschichte: Otto der Große! Unter ihm sehen sich die vier Ur-Stämme auf deutschem Boden erstmals als eine Schicksalsgemeinschaft. Die Urform einer deutschen Nation.
Im Jahr 955 führt Otto in der legendären Schlacht auf dem Lechfeld die "deutschen" Stämme gegen die aggressiven Feinde aus Ungarn an. 12 000 Krieger sind dem Hilferuf ihres Königs in die Nähe von Augsburg gefolgt. Gemeinsam verteidigen sie erfolgreich "ihr" Land. Die Gefahr von Außen schweißt die Stämme zusammen. Es entsteht so etwas wie ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Es ist Otto, der den Stämmen der Sachsen, Bayern, Schwaben und Franken ein eigenes Selbstbewusstsein als Gemeinschaft gibt. Er gilt als Einiger. Weiterlesen bei ZDF.de

Heinrich (1050-1106) und der Papst

Heinrich und der PapstUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Es ist ein Machtkampf, wie es ihn nie zuvor gegeben hat: König gegen Papst. Wer ist der Stärkere? Es geht um die Macht im Königreich der Deutschen und im christlichen Abendland. Als der deutsche König Heinrich IV. im Jahr 1077 in Canossa vor Papst Gregor VII. kniet, scheint er auf dem Tiefpunkt seiner Macht angekommen. Die nackte Angst vor dem Verlust der Krone hat den stolzen Herrscher zu diesem letzten Mittel greifen lassen. Nur der Papst kann seine Macht retten und ihn vom kirchlichen Bann lösen.
In der Burg Canossa in Oberitalien bahnt sich die Entscheidung an. Ihr Name wird in die Geschichte eingehen, denn in dieser Burg hat sich der Papst verschanzt. Er befürchtet einen Angriff des deutschen Königs. Holt der sich seine Krone jetzt zurück? Weiterlesen bei ZDF.de

Hildegard von Bingen (1098-1179)

Hildegard von BingenUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Hildegard von Bingen ist die populärste Deutsche des Mittelalters - auf Augenhöhe mit den Mächtigen ihrer Zeit. Sie war Naturwissenschaftlerin, Politikerin und Komponistin, Theologin und sogar Managerin zweier von ihr gegründeter Klöster. Viele ihrer Schriften, vor allem ihre Kenntnisse der Naturheilkunde, haben bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Andere werfen noch immer Fragen auf.
Besondere Nähe zu Gott für sich zu beanspruchen, war nicht ungefährlich. Ihren Mut schöpfte sie aus religiösem Sendungsbewusstsein. Sie schaffte es, dass der Papst selbst ihre Visionen anerkannte und enthob sich damit des Verdachtes, eine Ketzerin zu sein. Weiterlesen bei ZDF.de

Barbarossa (um 1122–1190) und der Löwe

Barbarossa und der LöweUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Er ist der König der Deutschen und will als Kaiser über das Abendland herrschen: der Staufer Friedrich Barbarossa. Sein Reich erstreckt sich bis Süditalien. Er gilt als glanzvoller, tatkräftiger und tugendhafter Herrscher. Doch seine Herrschaft ist umstritten. Mächtige Rivalen fordern den Monarchen heraus - auch sein einstiger Verbündeter Heinrich der Löwe.
Rom am 18. Juni 1155: hoher Besuch in der ewigen Stadt. Einen deutschen König haben die Römer zwei Jahrzehnte lang nicht gesehen. Wegen seines roten Bartes nennen ihn die Bürger von Rom "Barbarossa". Er ist gekommen, um sich vom Papst zum Kaiser krönen zu lassen. Friedrich Barbarossa wird der 10. deutsche König mit der römischen Kaiserkrone. Weiterlesen bei ZDF.de

Friedrich II. (1194-1250) und der Kreuzzug

Friedrich II. und der KreuzzugUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
"Das Staunen der Welt" nannten manche Zeitgenossen den Staufer Friedrich II.. Neben Deutsch sprach er Italienisch, Französisch, Griechisch und Arabisch, dichtete, philosophierte, schrieb ein Buch über die Falkenjagd.
Als Kleinkind schon besaß er die deutsche Königswürde, seine Mutter, Konstanze von Sizilien, ließ ihn dort zum Monarchen krönen. Auf deutschem Boden tobte wieder ein erbitterter Thronstreit zwischen Staufern und Welfen. Wieder einmal war das Fürstenlager gespalten, und der Papst mischte mit.
Nach langem Zögern unternahm Friedrich II. einen Kreuzzug ins Heilige Land. Großes Interesse zeigte der Staufer an der arabischen Kultur und Wissenschaft. Als einzigem Herrscher dieser Zeit gelang es Friedrich II., das Heilige Grab in Jerusalem ohne einen einzigen Schwertstreich zu erobern. Weiterlesen bei ZDF.de

Karl IV. (1316-1378) und der schwarze Tod

Karl IV. und der schwarze TodUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Die Regierungszeit Karls IV. (1316-1378) zählt zu den dramatischsten Epochen der deutschen Geschichte. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts rafft die Pest ein Drittel der Deutschen dahin. Der König, der in dieser Schreckenszeit regierte, entstammte der Dynastie der Luxemburger.
Unter Karl IV. erlebte Mitteleuropa eine kulturelle Blüte. Aber seine Regierungszeit stand gleichzeitig im Schatten der schlimmsten Katastrophe des Mittelalters, der Pest. Der "Schwarze Tod", wie man die Epidemie nannte, raffte über ein Drittel der Bevölkerung des Reiches hinweg. "Schuldige" wurden rasch gefunden: die Juden. Als Geldverleiher waren sie zwar unverzichtbar für die mittelalterliche Wirtschaft, aber gleichzeitig verhasst und sozial ausgegrenzt. Weiterlesen bei ZDF.de

Luther (1483-1546) und die Nation

Luther und die NationUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Mit seinem Protest gegen die römische Kirche und seinem Einsatz für den Glauben einte und spaltete er die Deutschen gleichermaßen: Der Reformator Martin Luther. Als einfacher Augustinermönch stellt er sich gegen den damals mächtigsten Mann der Welt: Kaiser Karl V. Trotz des ungleichen Machtverhältnisses verteidigt Luther seine Schriften vor dem Reichstag in Worms: Der 17. April 1521 sollte einer der Schlüsselmomente in der deutschen Geschichte werden. Für Luther geht es um Leben und Tod.
Der 16. April 1521: Auf dem Weg zum Reichstag in Worms sind 7000 Menschen gekommen, um den berühmten Reformator zu sehen. Der Mönch aus Wittenberg ist Hoffnungsträger vor allem für Bürger und Bauern. Den Papst und den Kaiser hat er gegen sich - das Volk in Deutschland steht hinter ihm. Weiterlesen bei ZDF.de

Thomas Müntzer (1489-1525) und der Krieg der Bauern

Thomas Müntzer und der Krieg der BauernUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Es war die Zeit der Umwälzung, die Reformation rüttelte an der bestehenden Ordnung. 1521 herrschte Aufruhr im sächsischen Zwickau: Der junge Priester Thomas Müntzer wandte sich gegen die kirchliche und weltliche Obrigkeit und forderte für alle Menschen das Recht auf Freiheit und Gleichheit.
Nach Müntzers theologischer Überzeugung forderte die Heilige Schrift die Freiheit des Menschen. Als 1524 der Deutsche Bauernkrieg ausbrach, schlug Müntzer sich auf die Seite der Landleute.
Seinen blutigen Höhepunkt erreichte der Konflikt mit den Landesherren in der Schlacht von Frankenhausen. Die Niederlage der Bauern besiegelte auch Müntzers Schicksal. Als Aufrührer und Ketzer gefoltert, wurde er 1525 vor den Toren der Stadt Mühlhausen hingerichtet. Weiterlesen bei ZDF.de

Wallenstein (1583-1634) und der Krieg

Wallenstein und der KriegUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Es ist ein Kampf um die religiöse und politische Vorherrschaft im Reich und in Europa: Katholiken gegen Protestanten. Ein Mann soll für den Kaiser die Anhänger der Reformation besiegen: Der Feldherr Albrecht von Wallenstein.
Schicksalstag ist der 23. Mai 1618: Mit einem Gewaltakt auf der Prager Burg nimmt eine der dunkelsten Epochen in der deutschen und europäischen Geschichte ihren Anfang. Protestanten stürzen die Statthalter des katholischen Monarchen Kaiser Ferdinand II. kurzerhand aus dem Fenster. Dank "göttlicher Fügung" - genau genommen dank eines Misthaufens im Burggraben - überleben die Männer den Sturz aus 17 Metern Höhe. Der Prager Fenstersturz löst eine Spirale der Gewalt aus. Der Konflikt mündet im Dreißigjährigen Krieg. Weiterlesen bei ZDF.de

August der Starke (1670 bis 1733) und die Liebe

August der Starke und die LiebeUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Er gilt als einer der schillerndsten Monarchen der Neuzeit: Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen. Seine fürstliche Selbstdarstellung war nur mit der eines anderen europäischen Monarchen vergleichbar: Ludwigs XIV. Der Hof Augusts sollte dem des französischen Sonnenkönigs in nichts nachstehen. Hunderte von Festen im Jahr, Bälle, Maskeraden und Tierhatzen veranstaltete der König.
Der "sächsische Herkules" soll Hufeisen mit bloßen Händen zerbrochen haben und wurde bekannt als Mann, der schöne Frauen liebte. Mehr als ein Dutzend Mätressen des lebensfrohen Monarchen sind bekannt - mit ihnen hat er zahlreiche uneheliche Nachkommen gezeugt. Nur ein einziger Sohn entstammte seiner Ehe mit Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth. Weiterlesen bei ZDF.de

Preußens Friedrich (1712-1786) und die Kaiserin

Preußens Friedrich und die KaiserinUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Österreich war bereits eine Großmacht, Preußen wollte es noch werden. Es kam zu einer dramatischen Rivalität zweier Monarchen, die unterschiedlicher kaum sein konnten: die lebensfrohe Habsburgerin Maria Theresia (1717-1780) aus dem katholischen Wien und der verschlossene Hohenzollern-König Friedrich II. aus dem protestantischen Potsdam.
Die eine baute das gigantische Schloss Schönbrunn nach dem Vorbild von Versailles, der andere ließ sich das kleine Rokokoschloss Sanssouci errichten. Zwei Regenten, die sich nie persönlich begegneten. Beide wollten uneingeschränkte Alleinherrscher sein, aber keine Despoten. Ihrem eigenen Staat zu dienen, hielten sie für ihre oberste Pflicht. Die Interessen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation aber waren zweitrangig.
Unter beiden Regentschaften herrschten kulturelle Blüte und Vielfalt. Johann Sebastian Bach komponierte Musik für Friedrich den Großen, in den vielen kleinen Territorien gab es viele kleine Mäzene, die ihre Architekten, Poeten, Maler und Musiker beschäftigten. Es war die Zeit des aufkommenden Sturm und Drang, Lessing, Goethe und Schiller verfassten zeitlose Werke, die Wiege der deutschen Kulturnation. Der "Dualismus" der beiden Mächte - verkörpert durch die Herrscher Friedrich II. "der Große" und Maria Theresia - läutete schließlich das Ende des alten Reiches ein und bestimmte die deutsche Geschichte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Weiterlesen bei ZDF.de

Napoleon (1769-1821) und die Deutschen

Napoleon und die DeutschenUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Er legte in der kurzen Zeit seiner Herrschaft den Grundstein für ein modernes Deutschland, seine Truppen brachten auch die Ideen der Revolution mit. Was bedeutet der französische Kaiser für die Deutschen?
Der "Code Napoléon", das erste bürgerliche Gesetzbuch, schreibt die Gleichheit aller vor dem Gesetz fest und macht Verfassungsgeschichte. Unter dem Druck Frankreichs entsteht der Rheinbund. Napoleon erhebt Sachsen, Bayern und Württemberg zu Königreichen - wichtige Schritte auf dem Weg zu einem deutschen Nationalbewusstsein. Aus der von Napoleon angestoßenen Freiheitsbewegung wird aber auch eine mächtige anti-napoleonische Befreiungsbewegung. Denn für viele Deutsche ist Napoleon nicht eine Lichtgestalt, sondern - wie mancher Historiker ihn auch heute noch sieht - "einer der großen Massenmörder der modernen Geschichte." Weiterlesen bei ZDF.de

Robert Blum (1807-1849) und die Revolution

Robert Blum und die RevolutionUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
"Es gilt nur siegen oder sterben und wer das Erstere will, muss zeigen, dass er zum Letzteren bereit ist." Das schreibt Robert Blum drei Monate vor seiner Hinrichtung an seine Ehefrau Jenny. Der Revolutionär stirbt wie ein Märtyrer für seine Überzeugung: Freiheit und Einheit auf deutschem Boden. Aus heutiger Sicht wirkt der Freiheitsfreund wie ein Vorkämpfer der parlamentarischen Demokratie. Was für uns in Deutschland heute selbstverständlich ist, dafür hat Robert Blum mit seinem Leben bezahlt.
Eine Revolution - in Deutschland? Und zwar keineswegs, wie Lenin den Deutschen später süffisant nachsagte, mit einer ordnungsgemäßen Bahnsteigkarte in der Tasche! Im März 1848 werden aus braven Untertanen entschiedene Barrikadenkämpfer. Es ist ein Volksaufstand, wie es ihn nie zuvor in der deutschen Geschichte gegeben hat. Weiterlesen bei ZDF.de

Karl Marx (1818-1883) und der Klassenkampf

Karl Marx und der KlassenkampfUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Er ist einer der wirkungsvollsten Bestsellerautoren der Weltgeschichte, und doch haben die Wenigsten sein Werk vollständig gelesen. Seine Lehre wurde zu einer Ersatzreligion, auch wenn der Urheber sich nie als Glaubensstifter verstanden hat, sondern als wissenschaftlicher Analytiker. "Ich bin kein Marxist", kokettierte Karl Marx (1818-1883), der mit seinem Werk wie kein Deutscher seit Luther den Lauf der Weltgeschichte beeinflusste. Ab Mitte des 20. Jahrhundert wurde etwa die Hälfte der Menschheit von Regierungen geführt, die sich auf den deutschen Denker beriefen.
Der Film zeigt die Figur, die Weltgeschichte schrieb, auch in seiner Herkunft, als Privatmann und Familienvater, wie ihn kaum jemand kennt. 1883 starb der zu Lebzeiten kaum bekannte Autor, von Krankheiten und Schicksalsschlägen heimgesucht, im Londoner Exil. Erst nach seinem Tod entfaltete die Sprengkraft seiner - oft umgedeuteten oder falsch verstandenen - Ideen ihre durchschlagende Wirkung. Weiterlesen bei ZDF.de

Bismarck (1815-1898) und das Deutsche Reich

Bismarck und das Deutsche ReichUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Mitte des 19. Jahrhunderts: Noch immer sind die Deutschen nicht in einem Staat geeint. Der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck will das ändern. Nicht mit Parlamenten oder durch Mehrheiten, sondern wie er sagt, "mit Blut und Eisen".
Deutschland besteht in dieser Zeit aus über 30 unabhängigen Staaten, die sich im Deutschen Bund zusammengeschlossen haben. Das ändert sich mit dem Krieg gegen Frankreich 1870. Der gemeinsame Gegner schmiedet die Deutschen zusammen und eint die Nation. Die erfolgreiche Schlacht von Sedan wird später zu einem deutsch-nationalen Mythos erklärt. Im Januar 1871 hebt Bismarck - im Schloss von Versailles - den preußisch-deutschen Nationalstaat aus der Taufe. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte leben die Deutschen vereint in einem Nationalstaat mit einer gemeinsamen Hauptstadt: Berlin. Bismarck ist "Reichskanzler" des neuen Deutschen Reiches. Weiterlesen bei ZDF.de

Ludwig II. (1845-1886) und die Bayern

Ludwig II. und die BayernUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Mythen und Legenden ranken sich um die Gestalt Ludwigs II. von Bayern (1845-1886), den man den "Märchenkönig" nennt. Er habe die Politik gescheut und sich vor allem seinen schwärmerischen Leidenschaften hingegeben: den Opern Richard Wagners und dem Bau prunkvoller Schlösser wie Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee.
Im "Deutschen Krieg" von 1866 setzte sich Preußen nicht nur gegen Österreich, sondern auch gegen die mit Habsburg verbündeten "dritten" deutschen Staaten durch. Bayern verlor nach dem Friedensvertrag mit Preußen die Kontrolle über die eigene Armee. Ein Souveränitätsverlust, der sich mit dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870 fortgesetzt hat. Bismarck nutzte den militärischen Triumph zur Schaffung des Deutschen Kaiserreichs. Weiterlesen bei ZDF.de

Wilhelm (1859-1941) und die Welt

Wilhelm und die WeltUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Das Deutsch Reich zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Zu klein, um über andere zu herrschen und zu groß für die Balance der Mächte in Europa. Weltmacht sein, das will Kaiser Wilhelm II. Viele im Volk halten diesen Kaiser für den idealen Repräsentanten. Es ist die Zeit der Pickelhauben und Paraden.
Für Wilhelm ist jeder Deutsche, der ihn und damit die Nation kritisiert, ein schlechter Patriot. Sein Verhältnis zur Arbeiterschaft ist gespalten. Industriearbeiter beginnen sich zu organisieren und fordern eine politische Vertretung. Dafür steht die SPD. Für Wilhelm sind Sozialdemokraten, "eine Rotte von Menschen, nicht wert den Namen Deutscher zu tragen". Innenpolitisch droht dem Kaiserreich die Spaltung. Weiterlesen bei ZDF.de

Rosa Luxemburg (1871-1919) und die Freiheit

Rosa Luxemburg und die Freiheit Unterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Sie stammte aus dem von Russland annektierten Teil Polens. Rosa Luxemburg wurde politische Aktivistin in einer Zeit, in der Frauen in Deutschland noch nicht wählen durften. Die Arbeiterbewegung in Europa befand sich im Aufbruch, Sozialisten wurden überall verfolgt. Schon in jungen Jahren kämpfte Rosa Luxemburg für die Rechte der Arbeiterschaft - ab 1898, nachdem sie die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte, auch in der SPD des wilhelminischen Deutschland. Rosa Luxemburg war Jüdin, sehr gebildet, besaß einen scharfen Verstand und ein mitreißendes Temperament. Sie war eine großartige Rednerin und brillante Schriftstellerin. Konflikte scheute sie nicht. Bei Streitfragen innerhalb der SPD nahm sie eine radikale Position ein.
Als am 9. November 1918 die Revolution in Deutschland ausbrach und die Monarchie gestürzt wurde, war sie zur Stelle. Im Gegensatz zu den nun herrschenden Sozialdemokraten, die eine parlamentarische Republik errichten wollten, traten Rosa Luxemburg und ihre Mitstreiter für eine sozialistische Revolution ein, nach dem russischen Vorbild von 1917; sie ging jedoch auf Distanz zur Leninistischen Diktatur.
Enttäuscht über die Politik der SPD gründete sie zusammen mit Karl Liebknecht die Kommunistische Partei Deutschlands. Als ihr engster Mitstreiter im Januar 1919 zum bewaffneten Kampf für die Revolution aufrief, ließ die Regierung den Aufstand, der sich gegen die junge Republik richtete, blutig niederschlagen. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die Köpfe der revolutionären Bewegung, wurden von Freikorps-Soldaten ermordet. Die sozialistische Revolution blieb aus. Die große Mehrheit der Deutschen stimmte für eine bürgerliche Demokratie - zunächst. Weiterlesen bei Bild.de

Gustav Stresemann (1878 - 1929) und die Republik

Gustav Stresemann und die RepublikUnterrichtsmaterial vom ZDF: (PDF zum Download hier).
Gustav Stresemann wurde Reichskanzler, als die junge Weimarer Republik einmal mehr ins Chaos stürzte: im Krisenjahr 1923. Deutschland litt noch immer an den Folgen des verlorenen Krieges und des Versailler Vertrags. Frankreich und Belgien besetzten das Ruhrgebiet, um milliardenschwere Reparationen zu erzwingen und die Kontrolle über die wichtige Industrieregion zu gewinnen. Die Inflation erreichte ihren Höhepunkt.
"Vernunftrepublikaner" - nannte man Köpfe wie ihn. 1918 hatte er den Sturz der Monarchie entschieden abgelehnt. Jetzt aber stellte er sich in den Dienst der Republik - nur sie konnte in seinen Augen die politischen und sozialen Zerwürfnisse im Deutschen Reich friedlich ausgleichen.
In etwas mehr als 100 Tagen fällte Stresemann als Kanzler einer Großen Koalition wichtige Entscheidungen zur Rettung der Demokratie. Die Ruhrkrise wurde entschärft, die Inflation beendet, den Aufständen von links und rechts der Boden entzogen. Hitlers Putschversuch vom 9. November 1923 endete im Kugelhagel der Polizei.
Sein Tod und der Schwarze Freitag, der 1929 die Weltwirtschaftskrise einläutete, markierten den Anfang vom Ende der Republik. Dass er so früh starb, sei "mehr als ein Verlust", es sei ein "Unglück", lautete ein Zitat jener Tage. Und so stellt sich noch heute die Frage, ob Stresemann den Untergang der Demokratie, die Machtübernahme Hitlers, hätte verhindern können, wenn er länger gelebt hätte. Weiterlesen bei Bild.de

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