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Paula und die wilden Tiere Titel

Paula und die wilden Tiere

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Die Reporterin Grit "Paula" Paulussen ist in der ganzen Welt unterwegs: Immer auf der Suche nach wilden Tieren in ihrer natürlichen Umgebung. In jeder Folge der 26-teiligen Wildlife-Serie geht es um ein spezielles Tier. Das kann das Zebra in Afrika, das Baumkänguru in Australien oder der heimische Fuchs sein.
Paula trifft dabei auf Menschen, die sich für diese Tiere einsetzen, mit ihnen arbeiten oder auch verwaiste Tierkinder groß ziehen, um sie wieder auszuwildern.
Bevor Paula auf Reisen geht, bereitet sie sich gut vor, recherchiert alles über das Tier, das für die Sendung im Fokus steht. Dabei sucht sie im Internet und Archiven nach Bildern und Informationen und hat so einerseits ein Grundwissen, andererseits aber auch jede Menge Fragen, die sie vor Ort bei den Fachleuten loswerden will.
In den Wildlife-Ressorts muss die Reporterin richtig mit anpacken. Dabei ist sie nicht zimperlich und geht ganz nah an die Tiere ran. So vermittelt sie ihre Begeisterung, aber auch den Respekt, den man vor wilden Tieren haben soll.

01 Eine Herde für Zebra Benny

01 Eine Herde für Zebra Benny

Die Zebras in Namibia sind heute Ziel von Paulas Erkundungsreise. In der Wildtieraufzuchtstation Naankuse trifft sie Dana und das niedliche Zebrafohlen Benny. Für den Kleinen muss eine neue Herde gefunden werden. Am besten eine Mischherde aus Zebras und Gnus, denn Gnus können sich mit dem Kopf super verteidigen, Zebras mit ihrem Hinterteil: Sie schlagen aus, wenn ihnen etwas nicht. Auf der Pirsch mit dem Fährtenleser Kiewiet trifft Paula auch die zukünftigen Nachbarn von Benny: Giraffen, die trotz ihrer Größe eher Angst vor Menschen haben. Sie hilft das kleine, verletzte Zebra zu verarzten, zu füttern und lernt dabei von Dana, warum Zebrastreifen eine Tsetsefliege völlig kirre machen.

02 Abu und die Pavianbande

02 Abu und die Pavianbande

Schon mal in einer Familie mit 80 Leuten gelebt? Nein? Paula wird von Jo, die Harnas, eine Auffangstation für junge Wildtiere betreibt, einer kleinen Schar von Paviankindern vorgestellt. Darunter auch der freche Abu. Da muss sie die Reporterin aber erst einmal Benimmregeln lernen … sagt zumindest Jo. Wild wie so eine Rasselbande aber nun mal ist, funktionieren die kleinen Paulas Haare zum Springseil um. Man sieht sie sich gegenseitig putzen und über Bäume, Seile und Steine klettern. Was aber in einem Gehirn alles vorgeht und wie schlau diese Tiere sich gegen ihre Feinde durchsetzen können, das erfährt man nur in Namibia bei Jo. Und Paula lernt, dass es gar nicht unfreundlich ist einem Pavian die Zunge rauszustrecken und dass Pavianmännchen verdammt kräftig zubeißen können.

03 Wie schnell rennt der Gepard?

03 Wie schnell rennt der Gepard?

Sie ist so schnell wie ein Sportauto und doch nicht aus Metall. Paula ist in Namibia. Zusammen mit dem Tierpfleger Florian begibt sie sich auf die Suche nach einer vom Aussterben bedrohten Katze. Obwohl sie nicht so schnell laufen kann wie ein Gepard, trainiert Paula mit ein paar Jungtieren. Sie sollen fit werden, damit sie später in der freien Natur selbst jagen können. Außerdem trifft sie auf eine sehr wütende Gepardenmutter mit ihren vier Jungen. Die kleine Familie war von einem Farmer eingefangen worden, als sie in seine Farm einbrach. Nun soll die Gepardin mit einem Sender ausgestattet und an einem anderen Ort wieder freigelassen werden. Bevor Paula den herrlichen Tieren wieder die Freiheit schenkt, kann sie die noch in Narkose liegende Gepardin ganz aus der Nähe betrachten.

04 Wie schlau ist der Fuchs?

04 Wie schlau ist der Fuchs?

Schlau wie ein Fuchs macht sich Paula diesmal in den Böhmerwald in der Tschechischen Republik und begibt sich auf Spurensuche. Dabei hilft ihr Jan, ein echter wald-und Wiesenexperte. es ist nämlich nicht so einfach, dem scheuen Meister Reineke im Wald auf die Schliche zu kommen. Vom Fährtenlesen, über den Fuchsbau, bis hin zur genauen Untersuchen eines Kothaufens – auch Losung genannt – ist für Paula alles spannend und interessant. doch absoluter Höhepunkt ihrer Reise ist die Begegnung mit zwei acht Wochen alten Fuchswelpen. Die beiden süßen Racker haben ihre Fuchsmama verloren und sollen von Jan aufgezogen werden. Klar, dass hier Paulas Herz höher schlägt, als sie die beiden füttern darf, aber beim Fläschchen geben, geht auch einiges schief.

05 Ein Wildschwein zum Knuddeln

05 Ein Wildschwein zum Knuddeln

Chantalle rast wie eine Wildsau und quiekt wie ein Schwein – kein Wunder, sie ist ja auch eins. Paula besucht heute Boris Schnittker, den Förster. Er hat das Wildschweinferkel Chantalle als Pflegekind bei sich aufgenommen. Paula, Boris und Chantalle nehmen die Zuschauer mit in die Welt der wilden Schweinereien. Stimmt es was man über diese Tiere sagt? Sind sie immer dreckig, borstig und stinken sie? Von Peter Markett, dem Jäger, erfährt Paula alles, was man über wilde Wildschweine wissen muss. Im Gegensatz zu Chantalle können sie in unseren Wäldern gefährlich sein. Sie können größer als ein Schäferhund werden und beißen schlimm zu, wenn man ihnen zu nahe kommt. Was ist also zu tun, wenn man tatsächlich einem Wildschwein begegnet? Paula probt das mit Peter Markett. Er zeigt Paula auch, wie man Fährten liest und wie der Lieblingsplatz einer Wildsau aussieht. Von Chantalle hat Paula allerdings noch nichts zu befürchten, obwohl die kleine Schweinedame mit ihrer ruppigen Art gerne die Wohnung von Boris umräumt.

06 Hoch auf dem Elefanten

06 Hoch auf dem Elefanten

Elefanten sind wahre Riesen und dabei ist nicht nur ihre Größe enorm. An ihnen ist einfach alles gigantisch! Gemeinsam mit Wildhüterin Claudia besucht Paula eine Auffangstation für Elefanten. Hier darf sie den Dickhäutern mal ganz genau auf den Zahn fühlen. Damit Paula die riesen Elefantenbeißerchen genau unter die Lupe nehmen kann, macht Tembo, der 3,30 m große Dickhäuter, sein imposantes Maul ganz weit auf – das macht unsere kleine Moderatorin sprachlos. Dann gibt’s harte Arbeit: Paula muss den Elefanten bei ihrer Morgentoilette helfen. Einen riesigen Dickhäuter zu striegeln ist für den kleinen Stumpen Paula nicht ganz einfach. Beim Striegeln macht sie eine erstaunlich Entdeckung: Elefanten sind ganz schön haarig. Die kleinen Härchen an ihrem Körper sind sehr empfindlich und obwohl die Haut der Dickhäuter zwei bis drei Zentimeter dick ist, spüren sie durch diese kleinen Härchen sogar wenn eine Mücke auf ihnen landet. Zum Schluss geht’s ab in luftige Höhen: auf dem Rücken von Elefantenbulle Tembo bricht sie zu einer kleinen Reise in die Savanne auf.

07 Die Possumbande

07 Die Possumbande

Eine geheimnisvolle Bande überfällt Nacht für Nacht ein Haus in Australien. Mit Süßkartoffeln, Äpfeln und Käse bewaffnet, legt sich Paula auf die Lauer, um die kleinen Verbrecher zu stellen. Doch als die Possums kommen, ist Paula längst eingeschlafen und die Tiere können sich unbekümmert über das leckere Futter her machen. Aber Paula lässt sich nicht unterkriegen! Sie wird zu einem Notfall gerufen. Ein kleines Possum hat seine Mutter verloren und muss ärztlich versorgt werden. Hoffentlich kann Paula es retten! Sie schlüpft in die Rolle der Possummama und zeigt dem Kleinen, wie es aus dem Fläschchen trinkt, bittere Medizin schluckt und auf Ästen herumklettert. Wie frech Possums wirklich sind und vielleicht auch fliegen können, das erlebt Paula auf ihrer abenteuerlichen Reise im australischen Regenwald.

08 Wo ist die Wildkatze?

08 Wo ist die Wildkatze?

Tierfreak Paula ist heute im Bayerischen Wald. Sie sucht nach dem seltensten Wildtier in Deutschland – der Katze. Der Katze? Nein, der Luchs ist nicht gemeint, auch nicht ein verwilderter Stubentiger. Kaum jemand weiß, dass es diese Tiere überhaupt in Deutschland noch gibt: Wildkatzen, Samtpfoten, die nur sehr fern mit unseren heimischen Miezen verwandt sind. Gefährliche Räuber, die aber dem Menschen nichts zuleide tun, denn sie sind so scheu, dass nicht einmal Experten ihre Aufenthaltsorte genau wissen. Mäuse kann man vielleicht mit Speck fangen, aber wie macht man das mit den Wildkatzen, über die Paula mehr in Erfahrung bringen will? Tierärztin Claudia Schuh und Pfleger Werner vom Bayerwald Tierpark wissen, da hilft nur Baldrian … und eine Kamerafalle. Doch Paula hat auch das Glück Wildkatzen ganz nahe zu kommen. Die Katzen im Bayerwald Tierpark gehören zu einem Auswilderungsprogramm und Paula kommt hautnah an sie ran. Doch sie flößen ihr auch gehörigen Respekt ein, denn sie erkennt, dass die mutigen Räuber sich auch gegen deutlich größere Feinde zur Wehr setzten würden – und mit ihren scharfen Krallen und spitzen Zähnen vielleicht sogar gewinnen. Einzigartige Aufnahmen nehmen den Zuschauer mit in die heimliche Welt des wilden Stubentigers – auch außerhalb der Zuchtgehege. Wir erfahren etwas über seine Bedrohung und wie ihm Paula und die Zuschauer helfen können.

09 Hallo Erdmännchen!

09 Hallo Erdmännchen!

In der Savanne Namibias lebt ein Tier, das jeden Tag seine Sonnenbrille aufhat. Paula, die tierbegeisterte Moderatorin aus Deutschland besucht das Land der Erdmännchen. Hier trifft sie erst Mal auf ein paar Jungs, die genauso fußballbegeistert sind wie sie. Und als Zuschauer: eine Gruppe frecher, gestreifter Tiere, aufmerksam auf ihren Hinterbeinen stehend. Zusammen mit dem Biologen Florian entdeckt Paula die Welt der kleinen Raubtiere. Sie sieht wie es die gewitzten Jäger mit giftigen Tieren aufnehmen die fast so groß sind wie ihr eigener Kopf, dass sie sogar vor Feinden kaum zurückstrecken und wie sie ihr Leben als Team meistern. Die Männchen mit dem gestreiften Frack und den schwarz-“bebrillten“ Augen zeigen Paula wie schön es ist eine große Familie zu haben und wie wenig sich selbst ein kleines Tier fürchten muss, wenn es weiß, dass 30 Artgenossen im wahrsten Sinne des Wortes stets hinter einem stehen. In eine der trockensten Gegenden dieser Erde entführt der Film den Zuschauer. Mit Paula lernt er die Sprache der Erdmännchen und wie man aus witzigen, kleinen Tieren ein furchteinflößendes, großes machen kann.

10 Hopp hopp hopp – Springbock

10 Hopp hopp hopp – Springbock

Mit einem Satz über einen Autobus springen – für Blümchen kein Problem, denn Blümchen ist ein Springbock. Auch wenn sie fast noch ein Baby ist, das Springen ist ihre Stärke, bereits jetzt. Paula ist zu Besuch in Namibia, in der Auffangstation Moholorolo, in der verwaiste oder kranke wilde Tiere gepflegt und wieder ausgewildert werden. In der Savanne leben zahlreiche zum Teil bedrohte Tierarten. Darunter auch Springböcke. Die verrückten Hüpfer zeigen ihr Können aus Verteidigungsgründen: ich bin fit sagen sie … versuch es nur mich anzugreifen! Das lustige Böckchen, das Paula beim Pfleger Jaco trifft, wurde auf der Station aufgezogen. Doch Jaco kann Paula auch die wilden Verwandten zeigen. Mit dem einheimischen Fährtenleser Kiekwiet und ein paar Kindern begeben sie sich auf Spurensuche und lernen sogar Klicklautsprache. Es sind faszinierende Tage in der afrikanischen Savanne, die die Zuschauer mit Paula hautnah erleben können.

11 Schnabeltier & Schnabeligel

11 Schnabeltier & Schnabeligel

Im Norden Australiens macht sich Paula auf die Suche nach zwei ganz besonderen Tieren, dem Schnabeltier und dem Schnabeligel. Sie lebten schon zur Zeit der Dinosaurier, legen Eier wie die Reptilien, unsere Echsen also, säugen aber ihren Nachwuchs wie die Säugetiere. Der eine, der Schnabeligel, hat Stacheln wie unser Igel und ist Meister im Insekten-Fangen unter der Erde. Das schafft er nur mit einem langen, knöchernen Schnabel, an dem besondere Sensoren sitzen. Sie helfen ihm selbst die winzigsten Krabbler unter der Erde aufzuspüren. Auch das Schnabeltier hat Sinne, die wir nicht besitzen. Damit kann es mit geschlossenen Ohren und Augen unter Wasser auf die Jagd nach Krebsen und anderem Wassergetier gehen. Simon, ein Wildhüter, zeigt Paula wo die Schnabeltiere leben, was sie fressen, wie sie sich im Wasser zurecht finden. Margit, die Schnabeligelexpertin, zeigt Paula wo sich das witzige, eierlegende Säugetier mit den langen Stacheln am wohlsten fühlt: ganz nah an einem Termitenhaufen. Es ist eine Reise zu den ältesten und absonderlichsten Tiere Australiens.

12 Was macht der Leopard im Baum?

12 Was macht der Leopard im Baum?

Warum schläft Moderatorin Paula heute auf einem Baum? Ganz einfach: sie wollte mal ausprobieren wie sich das Bett eines Leoparden anfühlt. Sie besucht Florian, der auf der Auswilderungsstation Naankuse in Namibia arbeitet. Er betreut zwei zahme Leoparden und Paula darf mit den riesigen, gefleckten Katzen kuscheln. Doch Vorsicht ist geboten: so freundlich diese beiden sind und so nett sie mit sich kuscheln lassen, sie sind doch Wildtiere mit einer Pranke, die groß ist wie die Hand eines erwachsenen Menschen und bewaffnet mit riesigen Krallen. Spätestens bei der Fütterung der beiden Katzen entdeckt Paula ihr knochenzersplitterndes Gebiss. Draußen im Busch sieht Paula wie sich ausgewilderte Tiere an einen Jeep anschleichen und auf hohe Bäume klettern. Paula und Florian führen die Zuschauer in die Welt der gemütlichen Baumschläfer und gefährlichen Raubkatzen. Wir lernen ein Tier kennen, das wegen seines seidigen Fells lange Zeit stark gejagt wurde, das aber heute vor allem wegen der Zerstörung seines Lebensraumes in Gefahr ist.

13 Was macht das Känguru im Baum?

13 Was macht das Känguru im Baum?

Paula ist in Australien, im Land der Kängurus. Hier macht sie sich auf die Suche nach einem ganz besonderen Tier. Es lebt im Baum, kann nicht richtig hüpfen, ist aber trotzdem ein Känguru: ein Baumkänguru. Doch warum lebt das Känguru im Baum? Zwischen den Ästen findet es die Nahrung, die es braucht. Frische grüne Blätter und die kann es in den Baumkronen ungestört vor Feinden futtern. Deswegen ist es gar nicht so einfach, das Tier im Regenwald zu entdecken. Gut, dass Paula einen Plan hat und Margit besucht. Sie ist absolute Expertin in Sachen Baumkänguru und betreut Dorothy. Dorothy ist ein Baumkänguru und leider blind. Aber im Gehege kann Paula dieses besondere Tier genauesten unter die Lupe nehmen. Baumkängurus haben starke Arme und Beine. Die langen Krallen helfen ihnen beim Klettern. Denn interessanterweise sind Baumkängurus etwas tollpatschige Kletterer und müssen das richtig lernen. Wovon sich Paula überzeugen kann.

14 Abhängen mit den Flughunden

14 Abhängen mit den Flughunden

Mitten in Cairns, einer kleinen Stadt in Queensland in Australien trifft Paula auf hunderte von Flughunden, die gemütlich an einem Baum direkt neben der Bücherei hängen. Das weckt natürlich Paulas Neugier. Warum machen Flughunde alles auf dem Kopf? Wie unsere einheimische Fledermäuse gehören Flughunde zu den Fledertieren. Nur fressen sie keine Insekten, sondern lieben Früchte, Blütennektar und Pollen. Nachts machen sie sich über die Plantagen von Obstbauern her und deswegen sind sie in Australien nicht sehr beliebt. Doch Paula fasziniert das ungewöhnliche Tier. Damit sie nicht immer in die hohen Baumwipfel gucken muss, begibt sie sich in ein Flughundkrankenhaus. Hier werden verletzte Tiere wieder aufgepäppelt, um sie später in die Freiheit zu entlassen. Als Krankenschwester versorgt Paula ein kleines Flughundbaby, ein verletztes Auge eines Graukopfflughunds und die Flügel eines zappeligen schwarzen Flughunds. Am Ende ihrer Reise ist Paula klar, dass auf dem Kopf stehen eine Menge Vorteile hat.

15 Wer ist der oberste Dingo?

15 Wer ist der oberste Dingo?

Ist es ein Hund? Ist es ein Wolf? Paula macht sich auf den Weg nach Australien, um herauszufinden, was es mit dem Dingo auf sich hat. Es ist das größte Raubtier auf dem unteren Kontinent und als Paula Ben, Socke und Toya begegnet, sind die drei Dingos alles andere als gefährlich, sondern sehr zutraulich. Was Paula natürlich klasse findet, denn dann kann sie die Vierbeiner genau unter die Lupe nehmen. Bei einem Spaziergang erfährt sie nicht nur, dass Dingos tolle Schwimmer sind, sondern genauso gute Jäger. Sie können sich jederzeit in der Natur alleine versorgen. Außerdem haben Dingos eine klare Rangordnung, was Paula hautnah mitbekommt. Denn wer der oberste Dingo ist, muss jeden Tag neu erkämpft werden. Als zusätzliche Info nimmt Paula mit nach Hause: Dingos sind nicht nur wilde Tiere, sondern auch begnadete Motorradfahrer und noch vieles Verrücktes mehr.

16 Wie Löwen leben

16 Wie Löwen leben

Gnus, Giraffen, Antilopen und Zebras – in der Savanne ist der Tisch für den Löwen reich gedeckt. Aber der König der Tiere ist ein fauler Hund. Er lässt sich nämlich von seinen Frauen, den Löwenweibchen, bedienen. Wie faul so ein Löwenmännchen wirklich ist und ob er tatsächlich keine Pfote für sein Rudel krumm macht, das schaut Paula sich zusammen mit Robin, einem Wildhüter, in der südafrikanischen Savanne an. Ganz nah pirschen sie sich an ein Rudel heran, für Paula extrem aufregend, denn sie hat ordentlich Muffensausen. Der Löwe könnte Paula und Robin ohne große Mühe eine Lektion erteilen oder sie gar zum Frühstück verspeisen. Das ist nämlich die Aufgabe des Löwenmännchens in seinem Rudel: er verscheucht Eindringlinge und beschützt so die Löwinnen und die Jungtiere seines Rudels. Für lange, anstrengende Jagden ist er nicht gemacht, seine dicke Mähne würde ihn dabei nur behindern und ihm würde ganz schnell viel zu heiß werden. Was Löwen sonst noch so den lieben langen Tag in der Savanne machen und warum sie Büffelkacke fressen, erfährt Paula auf einem Spaziergang mit zwei zahmen Löwen. Und am Ende des Tages brüllt sie mit dem König der Tiere um die Wette.

17 Der Luchs im Schnee

17 Der Luchs im Schnee

Katzen haben Angst vor Wasser – denkste! Die größte Raubkatze Europas hat damit überhaupt keine Probleme. Schnee und Eis sind ihre Welt und wenn das Futter im Wasser schwimmt, dann springt der Luchs einfach hinterher. Paula nimmt uns mit in den Harz, ins Reich der Luchse, der größten europäischen Wildkatzenart. Einen Luchs in freier Wildbahn zu sehen ist wie ein Sechser im Lotto: Die Tiere wurden erbarmungslos gejagt und sind vom Aussterben bedroht. Zusammen mit dem Luchsforscher Ole Anders macht sich Paula auf zu einem Gehege, in dem die „Pinselohren“ heute geschützt leben können. Trotz des Schnees sind die Tiere so gut getarnt, dass Paula erst einen Luchs sieht als Ole ihr zeigt wohin sie schauen muss. Paula darf sogar bei der Raubtierfütterung helfen. Sie und die Zuschauer lernen von Ole wie man einzelne Luchse voneinander unterscheiden kann und nach wem das Luchsweibchen Pamina laut „Hallo“ ruft. Auch außerhalb der Schutzstation gehen die beiden auf Luchssuche. Den Aufwand, den so eine Suche mit sich bringt, erfährt Paula am eigenen Leib: Sie hilft Ole seine Ausrüstung, Sender, Antenne und automatische Kameras kilometerweit zu schleppen. Und dann entdecken sie sogar wilde Luchse! Die mitgebrachte Ausrüstung ermöglicht allen zuhause den Luchsen im Harz auf Schritt und Tritt zu folgen (www.br.de/Paula). Paula nimmt die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise durch die heimliche Welt des „Löwen“ Europas, der Samtpfote mit den Pinselohren, des Luchses.

18 Wer heißt hier Karakal?

18 Wer heißt hier Karakal?

Da lebt ein Tier in Namibia, das sieht fast so aus wie unser Luchs. Ein Luchs ohne Punkte, aber mit Pinselohren: der Karakal. Paula ist eingeladen bei dem Tierpfleger Florian. Der bereitet gerade die Raubtierfütterung vor. Da fliegen schon mal die Fetzen wenn der Karakal mit einem riesigen Satz aus dem Stand über 3m vom Boden abhebt um die Beute zu fangen, die Paula ihm zuwirft. Sogar Saltos schlagen sie mitten in der Luft. Die Kraft und Behändigkeit der Raubkatzen mit den Sprungfederbeinen fasziniert die junge Moderatorin. Sie darf sogar dabei sein, wenn Florian mit Medusa, einer schon lange auf der Station wohnenden zahmen Karakaldame, spazieren geht. Die schlanke Raubkatze verhält sich im Moment wie ein zahmer Stubentiger: aufgeregt untersucht sie die Umgebung ohne ihre Menschen aus den Augen oder Ohren zu lassen. Aber Paula hat auch noch die Bilder von der Raubtierfütterung in Erinnerung und daher gehörigen Respekt. Der Film entführt die Zuschauer in die Welt einer perfekt getarnten Jägerin, einer Katze, die wild und zahm zugleich sein kann. Einem Tier, das schon die alten Ägypter als Jagdhelfer aus Südafrika importiert haben.

19 Komm kuscheln, Koala!

19 Komm kuscheln, Koala!

Australiens Tierwelt ist bekannt für die Kängurus und vor allem für die Koalas. Dieses Tier kann sich Paula nicht entgehen lassen. Es sieht aus wie ein kuschliger Teddybär, ist aber ein Beuteltier. Zum Kuscheln kommt Paula trotzdem. Denn sie lässt es sich nicht nehmen, den süßen Koala fest in ihre Arme zu schließen. Dabei findet sie eine Menge über ihn heraus, zum Beispiel ernährt sich der Koala nur von Eukalyptusblättern und riecht auch danach. Den Geruch kennt sie gut, lutscht sie doch die Bonbons gerne! Paulas Reise durch Australien führt sie auf eine ganz besondere Insel. Der vom Aussterben bedrohte Koala hat auf Magic Island ein idyllisches Plätzchen gefunden. Hoch in den Eukalyptusbäumen sitzt er ungestört und schläft, fast 20 Stunden am Tag. Die Zeit braucht er auch, um die Menge an Eukalyptusblättern zu verdauen. Damit der Koala sich weiter vermehren kann, kümmern sich Menschen um die Aufzucht der Koalas auf der Insel. Was der Koala sonst noch alles im Beutel hat und was kleine Koalababys alles zu lernen haben, erlebt Paula vor Ort und noch vieles mehr!

20 Wie versteckt sich ein Elefant?

20 Wie versteckt sich ein Elefant?

Elefanten sind riesig und eigentlich nicht zu übersehen. Deshalb ist Paula auch fest davon überzeugt, dass sie zusammen mit Claudia, einer Rangerin, in der südafrikanischen Savanne Elefanten finden wird. Aber leider, die Elefanten sind wie vom Erdboden verschluckt und Paula muss sich erst mal mit ihren Fußspuren zufrieden geben: Die Abdrücke der Elefantenfüße sind so groß wie eine Frisbeescheibe. Der Elefantenmisthaufen, den Paula findet, ist eine Ansammlung von fußballgroßen Kugeln, und am Elefanten-Schubberbaum sieht Paula, dass ein Elefant 3,30 m hoch werden kann. Paula kann es erst recht kaum erwarten, endlich ein echtes Tier zu sehen. Und nach langer Suche hat sie endlich Glück: Fast hätte sie sogar noch die Tiere übersehen, denn Elefanten sind trotz ihrer Größe Meister der Tarnung. Und dann kommen sie auch noch ganz nah ans Auto ran! So nah, dass Paula sogar die feinen Tasthaare auf der Elefantenhaut erkennen kann. Als sie das Elefantenbaby in der Herde entdeckt, ist sie hin und weg von den sanften Riesen. Ein einmaliges Erlebnis, bei dem die Zuschauer hautnah dabei sein können.

21 Adler, Geier & Co

21 Adler, Geier & Co

In der Savanne lauern viele Gefahren. Löwen, Leoparden, Hyänen und Geparde warten nur darauf, dass sich ein unvorsichtiges Tier zu weit von seiner Herde entfernt, damit sie es erjagen können. Aber was passiert mit dem, was die Räuber nicht fressen? Vergammelt es einfach unter der heißen Sonne der Savanne und zieht so Fliegen und Maden an? Das will Paula auch wissen, denn wenn alles, was nicht gefressen wird, einfach so liegen gelassen würde, müsste es in der Savanne auch noch tierisch stinken. Zusammen mit Claudia, einer Wildhüterin, macht sich Paula auf die Suche nach der Putzkolonne in der Savanne. In einem Geierrestaurant wird Paula fündig. Hier erlebt sie hautnah, wie Geier innerhalb weniger Minuten ein riesiges Stück Fleisch bis auf die Knochen „sauber putzen“. Sie erfährt, warum diese Geierrestaurants für die Vögel überlebenswichtig sind und dass die Geier nicht allein für Ordnung und Sauberkeit in der Savanne zuständig sind. Adler nämlich sind Meister im Weitgucken. Sie entdecken jedes noch so kleine tote Tier, das weggeräumt werden muss, und zeigen so den Geiern den Weg zur „Putzarbeit“.

22 Hüpfen wie ein Känguru

22 Hüpfen wie ein Känguru

Große Sprünge wollte Paula schon immer machen, nur geht ihr dabei ziemlich schnell die Puste aus. Wie machen es eigentlich die Kängurus, so federleicht zu hüpfen? Um das herauszufinden, düst Paula nach Australien. Hier gibt es viel mehr Kängurus als Menschen. Die Beuteltiere haben riesige Füße und kräftige Hinterbeine. Das macht das Springen schon mal einfacher. Aber auch kleine Kängurus müssen erst mal üben. Dabei hilft Paula tatkräftig mit, denn das kleine Riesenkänguru Benjo hat keine Mama mehr und wird von Menschen aufgezogen. Wie Kängurus im Beutel aufwachsen kann Paula bei den Felsenkängurus gut beobachten. Diese Känguruart hat sich felsigen Gebieten angepasst und fliegt akrobatisch über die Steine. Dabei hilft ihnen ihr langer Schwanz als Balancierstange. Die kniehohen Kängurus sind ganz schön frech und hätten beinahe Paulas Hose zerrissen.Vom mannshohen Roten Riesenkänguru über den Filander bis zum kleinen Rattenkänguru ist alles mit dabei und Paula lernt in Australien: Känguru ist nicht gleich Känguru.

23 Ganz nah am Nashorn

23 Ganz nah am Nashorn

Hoch zu Roß reitet Paula durch die Savanne Südafrikas auf der Suche nach einem richtigen Koloss, dem Nashorn. Die grauen Riesen mit den zwei Hörnern auf der Nase haben es Paula bei ihren Recherchen absolut angetan. Sie möchte ganz nah an die Urtiere ran und alles über sie herausfinden. Warum also dann nicht auf’s Pferd steigen und sich auf Spurensuche begeben. Typisch Paula: Das Pferd ist nämlich mit dem Nashorn verwandt. Dennoch machen die Breitmaulnashörner die Spurensuche auf Makalali nicht einfach und Paula muss alle Tricks und Kniffe anwenden, bis sie endlich einem Nashorn in freier Wildbahn gegenübersteht. Dabei rutscht ihr ganz schön das Herz in die Hose, als sie zwei kämpfenden Nashörnern direkt gegenübersteht. Sie findet heraus, dass Nashörner die Hörner abgesägt werden, um sie zu beschützen und erfährt am eigenen Leib, dass die Dickhäuter ganz schön sportlich sind!

24 Wo wohnt der Dachs?

24 Wo wohnt der Dachs?

Der Dachs ist ein scheuer Waldbewohner, den man fast nie zu Gesicht bekommt. Tagsüber schläft er in seinem Bau und wenn er nicht schläft, ist er damit beschäftigt, was zu fressen zu finden. Paula möchte das Tier mit dem schwarz-weiß gestreiften Gesicht endlich genauer kennenlernen und fährt deshalb mit Jens, einem Förster in den Böhmerwald. Dort lebt Václav. Er ist ein bekannter tschechischer Tierfilmer, der gerade einen kleinen Dachs großzieht. Doch bevor Paula ihn kennenlernen darf, zeigt ihr Jens erst mal einen großen Dachsbau, in dem mehrere Tiere leben. Gemeinsam erkunden sie den Bau und Paula lernt, dass die unterirdischen Räume des Dachses „Kessel“ und der Eingang in den Bau „Einfahrt“ heißt. Oft zieht auch ein Fuchs in einen Dachsbau ein. Er bewohnt allerdings andere Kessel als die Dachse. Jens hat Obst und Maiskolben mitgebracht, die Paula vor dem Bau auslegt. Dann legen sie sich auf die Lauer. Und tatsächlich: da kommt ein Dachs, schnappt sich einen Maiskolben und verschwindet damit in seinem Bau. In dem ist es immer warm, auch im Winter, weil der Dachs eine raffinierte Bioheizung hat. Und dann endlich fahren Paula und Jens zu Václav und seinem kleinen Dachs. Paula staunt, wie schnell er sich in die Erde graben kann. Im nächsten Frühjahr wird der Dachs wieder ausgewildert und deshalb geht Václav mit ihm regelmäßig im Wald spazieren. Hier gräbt er nach Engerlingen und Würmen. Damit ist er die ganze Zeit beschäftigt, wie Paula feststellt. Am liebsten frisst der Dachs übrigens Regenwürmer. Davon kann er ein Kilogramm am Tag verspeisen. Das sind 200 dicke, fette Regenwürmer. Ganz schön viel für so einen kleinen Kerl.

25 Wie böse ist der Wolf?

25 Wie böse ist der Wolf?

Wölfe haben einen schlechten Ruf: sie gelten als böse und gemeingefährlich. Im Märchen verschlingen sie Mensch und Tier mit Haut und Haar. In Abenteuergeschichten kämpfen erschöpfte Wanderer gegen hungrige Wolfsrudel, die unerbittlich immer näher kommen. Doch ist der Wolf wirklich so böse? Paula fährt nach Ernstbrunn bei Wien in Österreich. Hier leitet Friederike das Wolf Science Center, eine Forschungsstation für Wölfe. Und Paula ist überrascht: als sie mit Friederike ins Gehege zu den Wölfen darf, stellt sie fest, dass diese Tiere sehr scheu sind. Als Paula anschließend die Hunde besucht, fällt ihr auf, wie anders diese reagieren. Im Gegensatz zu den Wölfen freuen sich die Hunde über Paulas Besuch und zeigen das auch ganz deutlich.Bislang wissen Forscher nur wenig über Wölfe. Das will Friederike ändern. Sie hat sich dafür Versuche ausgedacht, mit denen sie herausfinden kann, wie Wölfe reagieren und wie schlau sie sind. Paula hilft Friederike bei den Tests und ist beeindruckt, wie schnell Wölfe lernen und wie intelligent sie sind. Friederike will mit ihren Versuchen dazu beitragen, dass wir Menschen den Wolf besser verstehen und kennenlernen. Je mehr wir über diese Tiere wissen, desto weniger unheimlich sind sie uns und desto besser können wir ihnen helfen, in der Natur zu überleben. In Deutschland gibt es in der Lausitz und in Niedersachsen wieder Wölfe. Sie sind keine Gefahr für den Menschen, da sie Angst vor uns haben. Wer also einen Wolf in freier Wildbahn zu Gesicht bekommt, hat richtig viel Glück.

26 Ein Kasuar für den Regenwald

26 Ein Kasuar für den Regenwald

Paula ist in Australien. Sie sucht den „Gärtner des Regenwalds“. Nein, keinen Menschen, einen Laufvogel und einen der größten der Erde noch dazu. Der menschenscheue Kasuar sieht aus als wäre er der Dinosaurierzeit entsprungen: Ein hoher Schild ragt auf seinem nackten, bunten Kopf auf und eine riesige Kralle dient ihm zur Abwehr von Feinden. Warum aber wird er als Gärtner bezeichnet? Paula will es unbedingt herausfinden und trifft sich deshalb mit Ben, der den Regenwald, die Heimat der Kasuare, genauestens kennt. Im Wald stellt sich Paula erst mal ein ganz anderes Geschöpf in den Weg: Die Rankpflanze „Wart ein bisschen“ lässt sie nicht mehr aus ihren Fängen bis Ben ihr hilft. Und dann treffen Ben und Paula auf einen echten Kasuar. Seine Hinterlassenschaften sind es weswegen er als „Gärtner des Waldes“ bezeichnet wird, denn durch seine Ernährung und deren Ausscheidung verbreitet er wichtige Regenwaldbäume wie den Schraubenbaum. Diese und viele andere Geschichten über den Kasuar erfährt Paula von Ben und nimmt dabei den Zuschauer mit in ihr australisches Abenteuer.

27 Die Eule mit dem Superohr

27 Die Eule mit dem Superohr

Paula möchte heute alles über die geheimnisvolle Eule wissen. Mit ihren riesigen Augen, dem starren Blick und scharfen Schnabel kann einem der Vogel wirklich Angst machen. Dabei hält man Eulen als Glücksbringer und Vogel der Weisheit. Harry Potters berühmte Schneeeule Hedwig ist dem Zauberlehrling als Postbote sogar äußerst nützlich. Die Eule ist ein Vogel mit vielen Gesichtern. Deswegen nimmt Paula den komischen Kauz genauer unter die Lupe. In der Greifvogel-Auffangstation von Uwe geht die Reporterin auf Tuchfühlung mit verschiedenen Eulenarten. Paula entdeckt die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Vögel: sie können in der Dämmerung nicht nur zehnmal besser sehen und viel, viel besser hören als wir Menschen, sondern auch ihren Kopf extrem verdrehen und sie sind lautlose Flugakrobaten. Wie das alles funktioniert und warum wird von Paula entdeckt. In einem Schlosspark in München geht Paula anschließend selbst auf die Suche nach freilebenden Waldkäuzen, die auch zu den Eulen gehören. Der Vogelexperte Werner hilft ihr dabei. Wonach muss man Ausschau halten? Welche Spuren deuten auf eine Eule hin? Wird Paula fündig? Eine spannende Reise beginnt.

28 Wie wäscht der Waschbär?

28 Wie wäscht der Waschbär?

Diesmal sind für Paula die Waschbären los! Paula trifft in Brandenburg auf die Waschbär-Mama Gaby und ihre zwölf Waschbären. Im Gehege geht es drunter und drüber. Die putzigen Waschbären sehen mit ihrer schwarz-weißen Gesichtsmaske nicht nur aus wie Banditen, die neugierigen Kleinbären benehmen sich auch so. Überall stecken sie ihre Nase und Pfoten rein und stibitzen alles Essbare, was sie finden können. Sogar Kühlschranktüren können sie mit ihren Pfoten aufmachen. Waschbären sind echte Nimmersatte. Gerade jetzt vor der kalten Jahreszeit fressen sie sich ordentlich Winterspeck an. In der Natur tasten die Tiere mit den Vorderpfoten an flachen Wasserstellen nach Nahrung wie Muscheln, Insekten oder Fröschen. Ihr Tastsinn ist deswegen besonders gut ausgeprägt. Paula tritt im Tasttest gegen einen Waschbären an. Wer findet zuerst den Leckerbissen im Wasser? Und was oben reinkommt, muss unten auch wieder raus. Beim Toilette-Sauber-Machen erfährt die Reporterin, dass Waschbären öffentliche Latrinen haben und über ihren Kot Informationen austauschen. Ganz schön clever. Und kurz mal nicht hingeschaut und schon ist Paulas Mütze weg. Ihre Frisur wird dann auch noch Opfer der verspielten Waschbären. Was für eine wilde Bande!

29 Kopf hoch, Giraffe!

29 Kopf hoch, Giraffe!

Nicht einmal von der Ladefläche eines Trucks aus kann Paula die Tiere hinterm Ohr kraulen, um die es heute geht: Giraffen, die größten, oder besser gesagt die höchsten Landsäugetiere der Erde. Obwohl sie so riesig sind und jedem noch so großen Räuber Paroli bieten können, sind Giraffen scheu, fast ängstlich. Paula hat sich aber vorgenommen, wilde Giraffen aus der Nähe zu beobachten. Das geht nur dort, wo die Tiere halbwild leben und schon an Menschen gewöhnt sind. Im Hallerpark in Kenia trifft sie Sabine Beer. Der Hallerpark ist ein riesiges, eingezäuntes Areal, in dem verschiedenste Wildtiere und Herden wie in freier Natur leben. Da sind sie auch vor Wilderern geschützt. Paula und Sabine machen sich mit dem Jeep auf den Weg zu den Riesen. Es dauert nicht lange und sie treffen auf eine ganze Herde. Dabei ist sogar ein kleines, nur wenige Monate altes Fohlen. Aber was heißt schon klein bei Giraffen? Das Kleine ist über zwei Meter groß! Paula ist fasziniert! Und als sie erfährt, dass das Kleine aus über zwei Metern Höhe bei der Geburt auf den Boden geplumpst ist und trotzdem nach wenigen Minuten auf den staksigen Beinen stehen konnte, um der Herde zu folgen, ist sie sprachlos. Sie erfährt aber noch mehr Spannendes: Wie die Langhälse es schaffen, beim Trinken das Wasser den langen Hals hinauf zu transportieren! Dass Giraffen Stützstrümpfe aus Haut tragen! Und warum die Zunge der Giraffen beim Fressen keinen Sonnenbrand bekommt! Der Höhepunkt von Paulas Giraffenabenteuers ist aber, als sie tatsächlich den Riesen ganz nahe kommt und sie sogar berühren kann.

30 Wenn Krokodile Babys haben

30 Wenn Krokodile Babys haben

Krokodile gab es schon zur Zeit der Dinos! Wie sie heute leben und warum Menschen sich um sie kümmern müssen, will Paula bei einer Reise nach Afrika heraus bekommen. Sie besucht eine Zuchtstation der Nilkrokodile, die zu den gefährlichsten Krokodilen zählen. Die Reporterin kann hier die gepanzerten Monster vom Baby bis zur riesigen Mutter kennen lernen. Nilkrokodile standen schon kurz vor der Ausrottung, deshalb werden sie heute gezüchtet. Ohne Zaun zwischen sich und den reglos lauernden Urtieren wagt sich Paula in Begleitung von Daniel Haller, dem Gründer der Krokodilzucht, und Peter Glaub, dem Experten, immer näher an die Echsen heran. Die beiden geben ihr wichtige Tipps: Niemals zur Seite ausweichen, wenn ein Krokodil angreift! Immer rückwärts gehen und die Tiere im Blick behalten, denn mit ihren kurzen Stummelbeinen kommen die großen Reptilien nicht so schnell nach. Daniel zeigt Paula ein Nest mit Krokodileiern. Eine gefährliche Angelegenheit, denn das Weibchen lässt ihr Nest niemals aus den Augen. Paula ist erleichtert, als sie das Gelände mit den brütenden Weibchen wieder verlassen kann. Aber es warten noch mehr Abenteuer auf sie. Irgendwann hat sie sogar ein eineinhalb Meter langes Tier auf dem Arm. Das hätte sich die Reporterin nicht träumen lassen. Besonders beeindruckt ist Paula vom Maul und den Zähnen. Der Kopf funktioniert wie eine gigantische Zange. Das zeigen die Krokodile bei der Fütterung. Ein Krokodil kann aus dem Stand zwei Meter hoch springen, packt die Beute und lässt sie nicht mehr los. Es ist beeindruckend, dass Tiere, die es schon seit 65 Millionen Jahren gibt, bis zum heutigen Tag unverändert auf unserem Planeten leben. Auch wenn Krokodile gruselig aussehen und wirklich gefährlich sind, Paula ist von den Urtieren begeistert.

31 Im Reich der Antilopen

31 Im Reich der Antilopen

Wer weiß, dass es Antilopen gar nicht gibt? Paula wusste das auch nicht, bis sie anfing über diese Tiere und ihren Namen zu recherchieren. Antilope bedeutet „Blumenauge“ und es ist eine Zusammenfassung von vielen verschiedenen horntragenden Tieren Afrikas. Aber eine Antilope gibt es so nicht, nur ihren Namen. Eins haben alle gemeinsam: spitze Hörner, denen man nicht zu nahe kommen sollte. Das stellt auch Paula fest, als sie ihre ersten Antilopen sieht. Im Mittelalter dachten die Menschen, die Antilope sei ein wildes Fabelwesen, das niemand jemals zu Gesicht bekommen würde. Und wahrscheinlich war die Oryx-Antilope sogar das Vorbild für das sagenumwobene Einhorn: wenn dieses Tier seinen Kopf zur Seite dreht, verschmelzen die beiden Hörner zu einem. Es gibt also das Einhorn! Etwas weniger romantisch geht es aber dann im Hallerpark, wo Paula mehrere Antilopenherden treffen will, zu. Die Antilopen sollen einem medizinischen Check unterworfen werden. Ist ein Tier krank oder verletzt? Dazu werden die Tiere eines nach dem anderen durch ein Gatter getrieben. So können die Tierpfleger sehen, welches Tier von der Herde abgesondert und behandelt werden muss. Paula ist natürlich mitten drin! Danach kommt sie noch mehr ins Schwitzen, als sie eine Oryx-Antilopenherde zu einem neuen Platz treiben soll. Auch wenn es an diesem Tag um die 35 Grad heiß ist, den Antilopen macht das Tohuwabohu, im Gegensatz zu Paula, nichts aus. Für sie ist Hitze kein Problem, auch dann nicht, wenn sie fast nichts zum Saufen bekommen. Wie das funktioniert und noch mehr erfährt sie von Samson.

32 Vorsicht, Schlange!

32 Vorsicht, Schlange!

Schlangen haben keinen guten Ruf und die meisten Menschen fürchten sie. Höchste Zeit, dass Paula das schlängelnde Reptil besser kennenlernt. Im Hallerpark in Kenia darf sie ganz nah ran und eine Schlange in die Hand nehmen. Eins ist sie schon mal nicht, stellt Paula fest: eklig. Im Gegenteil, das Tier fühlt sich ganz weich an, wie Seide. Paula erfährt, wie Schlangen riechen, schmecken und hören. Bei einem Schlangen-Training lernt sie, wie man eine Schlange einfängt und wie man sich verhalten soll, wenn man gebissen wird. Einer der gefährlichsten Schlangen Afrikas ist die Puffotter und Paula erschreckt sich ganz schön, als sie auf einmal deren wütendes Fauchen hört. Puffottern gibt es häufig in Afrika und die meisten tödlichen Giftbisse stammen deshalb auch von dieser Schlange. Paula merkt ziemlich schnell, warum. Es ist ganz schön schwierig eine Puffotter am Boden zu erkennen, weil sie durch ihr Muster gut getarnt ist. Und genau das ist das Problem: wer nicht aufpasst, tritt leicht mal aus Versehen auf die giftige Schlange. Einen guten Rat wird Paula bestimmt nicht vergessen: Wer in freier Wildbahn auf eine Schlange trifft, sollte langsam zurück gehen. Und wer glaubt, er könne eine giftige von einer ungiftigen anhand des Aussehens unterscheiden, irrt sich gewaltig. Das stellt auch Paula fest, als sie raten soll, welche Schlange giftig ist und welche nicht.

33 Leon, das Chamäleon

33 Leon, das Chamäleon

Heute wird es bei „Paula und die wilden Tiere“ richtig bunt. Die Reporterin trifft den Meister der Verwandlung: das Chamäleon.Vollbremsung! Fast hätte Paula das Chamäleon mit ihrem Jeep überfahren. Langsam schiebt sich das giftgrüne Reptil über die staubige Landstraße. Das ging gerade noch einmal gut. Paula bringt Leon, das Chamäleon, an einen sicheren Platz. Mit den Hörnern am Kopf, dem schuppenartigen Panzer, den Zacken auf dem Rücken und dem langen Schwanz sieht es aus wie ein gefährlicher kleiner Dinosaurier. Aber der Eindruck täuscht. Chamäleons sind ungiftig und für uns Menschen völlig harmlos.Für Grashüpfer sieht das anders aus. Die herausstehenden Chamäleonaugen, die sich unabhängig voneinander bewegen können, haben die Beute längst fixiert. Perfekt getarnt wartet das Chamäleon auf den idealen Moment zum Zuschlagen. Der Grashüpfer ahnt nichts von seinem Unglück. Und zack! In einem Bruchteil einer Sekunde schnellt die Zunge aus dem Maul des Chamäleons und die Beute verschwindet in seinem Rachen. Die über 150 Chamäleonarten sehen sehr unterschiedlich aus. Manche sind klein, die anderen groß, die einen sind eher einfarbig, die anderen bunt, es gibt Chamäleons mit und ohne Hörner. Aber eins haben sie alle gemeinsam. Sie sollen ihre Farbe ändern können. Das will Paula mit Buntpapier testen. Kann ein Chamäleon wirklich knallrot werden? Oder blau? Oder passt es sich nur möglichst gut an seine natürliche Umgebung an?Am Ende wartet auf Paula noch eine tolle Überraschung. So viel wird schon mal verraten: Sie erfährt, warum Leon so einen dicken Bauch hat.

34 Piggy, das Warzenschwein

34 Piggy, das Warzenschwein

Piggy ist ein ganz schön wilder Kerl. Und er ist auch ganz schön verschmust, stellt Paula überrascht fest. Sie hat extra einen großen Sack mit Möhren und Bananen mitgebracht, um sich mit dem Warzenschwein anzufreunden. Im Gegensatz zu anderen Schweinen, die Allesfresser sind, ernähren sich Warzenschweine vorwiegend vegetarisch. Möhren und Bananen sind ganz besondere Leckerbissen für Piggy. Kein Wunder, dass er sich danach zufrieden von Paula kraulen lässt. Besonders beeindruckt ist die Reporterin von den beiden großen Warzenpaaren im Gesicht. An ihrer Größe kann man sogar erkennen, ob ein männliches oder ein weibliches Warzenschwein vor einem steht. Und Piggy ist eindeutig ein Keiler, also ein Männchen, denn das hat die größeren Warzen. Warum Warzenschweine Warzen haben, weiß allerdings niemand so genau. Beim Füttern sieht Paula, wie sich Piggy auf die Gelenke seiner Vorderläufe plumpsen lässt, um mit der Schnauze auf den Boden zu kommen. Warzenschweine haben die längsten Beine von allen Schweinen und da sie einen sehr kurzen Hals haben, würden sie sonst nicht runter kommen. Paula lernt auch Piggys besten Freund kennen: eine kleine Manguste. Die beiden wurden als Babys mit der Flasche aufgezogen und fühlen sich wie Bruder und Schwester. Als Piggy in sein neues Gehege umzieht, begleitet ihn die Manguste. Und die zeigt dem Warzenschwein auch, wie es ausbüxen kann: indem es über die Steinmauer klettert, die um das Gehege herum gebaut wurde. Paula ist schwer beeindruckt: Piggy ist mit Sicherheit das einzige Warzenschwein auf der ganzen Welt, das klettern kann. Das hat es von seinem besten Freund gelernt.

35 In der Affenschule

35 In der Affenschule

Paula besucht in Kenia den Colobus Trust, eine Auffang- und Auswilderungsstation für Stummelaffen. Ein merkwürdiger Name für ein Tier, das mit affenartiger Geschwindigkeit durch die Bäume rast und sich blitzschnell von Ast zu Ast schwingt. Als sich Paula die Hand eines Stummelaffen genauer ansieht, weiß sie, woher der Name kommt: diese Affen haben nur vier Finger. Der Daumen hat sich zurück gebildet, so dass nur ein „Stummel“ übriggeblieben ist. Paula lernt Betsy und Tumbo kennen, zwei junge Stummelaffen-Weibchen. Sie wurden als Babys im Wald gefunden und mit der Flasche großgezogen. Betsy und Tumbo sind die ersten Stummelaffen auf der ganzen Welt, die ausgewildert werden sollen. Vorher müssen sie allerdings noch viel über das Leben in freier Wildbahn lernen. Deshalb gehen sie jeden Tag zur Schule: und zwar in die Waldschule. Paula darf natürlich mit. Heute steht auf dem Lehrplan: leben in einer Stummelaffen-Familie. Eine Gruppe wilder Stummelaffen ist in den Colobus Trust gekommen und macht es sich dort auf den Bäumen gemütlich. Paula stellt fest, dass Tumbo und Betsy sehr unterschiedlich reagieren: während Tumbo sich sofort zu den wilden Affen gesellt, sucht Betsy Schutz bei Paula. Doch die Reporterin darf sie nicht auf dem Arm behalten. Betsy soll schließlich lernen, ohne die Hilfe des Menschen zu überleben. Noch sind Betsy und Tumbo zu jung, um ausgewildert zu werden. Betsy hat deshalb genug Zeit, um sich an das Leben in freier Natur zu gewöhnen. Und, da ist sich Paula ganz sicher, wenn sie einmal die Freiheit geschnuppert hat, wird sie nie wieder zurück wollen.

36 Achtung Büffel

36 Achtung Büffel

Paula bekommt es heute mit den gefährlichen Büffeln zu tun. Sie werden bis zu einer Tonne schwer. Ihre Hörner sind gewaltig und können im Kampf zu einer tödlichen Waffe werden. Zusammen mit Löwe, Nashorn, Leopard und Elefant zählen Büffel in Afrika zu den Big Five, den Großen Fünf. Großwildjäger haben in dieser Liste festgelegt, welche fünf Tiere für sie am gefährlichsten sind und am schwersten zu fangen.Dabei sind Büffel friedliche Weidengänger. Sie leben in großen Herden und passen aufeinander auf. Die starken Bullen stehen außen Wache, die Kühe und Jungtiere grasen sicher in der Mitte der Herde. Im Grunde tun sie keiner Fliege etwas zu Leide. Aber was macht sie dann so gefährlich für uns Menschen? Das will die mutige Paula herausfinden. Im Safari-Jeep macht sich die Reporterin auf die Socken. Auf der abenteuerlichen Reise überrascht Paula einen Büffel bei seiner Morgentoilette. Die Tiere lieben Schlammbäder. Der Matsch kühlt nicht nur angenehm in der sengenden Hitze, die Büffel können sich gleichzeitig Insekten und Parasiten vom Leib schrubben und die Matschpackung auf dem Fell ist ein praktischer Sonnenschutz. Eine herrliche Sauerei. Einen Dungkäfer überfährt Paula fast auf der Straße. Der Käfer rollt da gerade sein kugelrundes Häuschen aus Büffelmist mitsamt Weibchen über den Weg. Nach der Begattung legt das Weibchen die Eier in die Mistkugel hinein. Die steckt nämlich noch voller Nährstoffe. Sobald die Larven schlüpfen, haben sie jede Menge zu Futtern. Hinter einem Busch entdeckt Paula ein Büffelskelett. Raubtiere haben den Bullen vor knapp vier Monaten erlegt. Das riecht ganz schön übel. Aber von der großen Büffelherde ist weit und breit nichts zu sehen. Wird Paula die Tiere aufspüren? Aber Achtung: sie ist nicht alleine. Löwen haben ebenfalls die Fährte der Büffel aufgenommen.

37 Familie Klippschliefer

37 Familie Klippschliefer

Paula macht sich heute auf die Suche nach Klippschliefern. Schon einmal gehört? Die pelzigen Vierbeiner sehen zwar aus wie Murmeltiere, haben mit den Erdhörnchen aber weiter nichts am Hut. Zu den Verwandten der Klippschliefer zählen dafür Elefanten und Seekühe. Das klingt ja völlig verrückt. So ein kleines Tier hat so große Onkels und Tanten? Das will Paula natürlich genauer wissen.Bevor die Reporterin die scheuen Klippschliefer sehen kann, hört sie die lustigen Tiere. Klippschliefer, vor allem die Männchen, sind nämlich begnadete Sänger – so weit man überhaupt von Gesang sprechen kann: sie pfeifen, keifen und bellen. Forscher wollen sogar komplizierte Tonabfolgen und Melodien herausgehört haben. Die Klippschlieferweibchen sind von den Sängerknaben zutiefst beeindruckt und liegen ihnen gleich reihenweise zu Füßen. Bis zu 20 Damen darf ein Herr beglücken. Die Schweißfüße scheinen beim Liebesspiel niemanden zu stören. Klippschliefer benässen nämlich ständig ihre gepolsterten Fußsohlen mit Schweiß und wenn sie dann ihre Fußsohlenmuskeln anspannen, dann funktioniert der Fuß an den steilen Felswänden wie ein Saugnapf. Sehr praktisch.So ein Harem bedeutet gleichzeitig viel Arbeit und Ärger. Gerade in der Paarungszeit, schlafen die Konkurrenten nicht. Immer wieder versucht ein Rivale ein Weibchen oder gleich den ganzen Harem für sich zu gewinnen. Das will der Haremsherr natürlich um jeden Preis vermeiden und bei so einer Rangelei geht schon einmal ein Ohr verloren. Den Chef der Bande erkennt Paula schnell: er sieht aus wie ein gerupftes Hühnchen.Nach so viel Stress gibt es als Belohnung einen Leckerbissen. Paula füttert die Klippschliefer mit Ugali, einem Maisbrei. Jetzt sind alle zufrieden und zur Entspannung gibt’s erst mal ein Sonnenbad, denn Klippschliefer sind echte Sonnenanbeter. Sie können stundenlang in den Himmel starren. Ihre Pupillen können winzig klein werden und eine dunkle Schicht auf der Netzhaut schützt vor den Sonnenstrahlen. Da legt sich Paula gerne mit in die Sonne. Natürlich auch mit Sonnenbrille.

38 Raus zum Strauß

38 Raus zum Strauß

Paula will heute auf dem größten Laufvogel der Erde reiten: dem Strauß. Ein gefährliches Abenteuer. Strauße sind nämlich wahre Steppenferraris und können mit bis zu 70 Stundenkilometern über das Land rasen und dabei fünf Meter große Schritte machen. Da sollte sich Paula lieber gut festhalten. Außerdem haben Strauße messerscharfe Krallen an ihren zwei Zehen. Bei Gefahr können die Laufvögel mit einem saftigen Tritt in den Hintern sogar Löwen verletzen. Hoffentlich bleibt Paula verschont. Vor dem gewagten Straußenritt macht sich die Reporterin über die Tiere schlau. Auf einer Farm hält sie ein Straußenei in den Händen. Bis zu anderthalb Kilogramm werden die schwer. Die frisch geschlüpften Küken sind fast so groß wie ein ausgewachsenes Hühnchen. Dann muss Paula ran. Ein Strauß ist ausgebüchst und soll wieder zu seiner Familie ins Gehege zurück. Dabei erfährt sie: so richtig viel haben die Tiere nicht im Köpfchen. Ihr Gehirn ist etwa so groß wie eine Olive. Clever sind Strauße trotzdem. Beim Ausbrüten der Eier wechselt sich ein Straußenpaar aus Tarnungsgründen ab. Tagsüber brüten die braungefiederten Weibchen, nachts die schwarzgefiederten Männchen. Auf der Suche nach Strauße in freier Wildbahn erlebt Paula einen besonderen Moment: Strauße vollführen einen Hochzeitstanz. Dabei schwingen die Laufvögel ihre kurzen Flügel auf und ab und laufen fröhlich umeinander her. Am Ende steht Paulas Mutprobe an: der Ritt auf dem Strauß. Jetzt nur nicht den Kopf in den Sand stecken.

39 Ein Kamel zum Kuscheln

39 Ein Kamel zum Kuscheln

Paula taucht heute in die fremde und bunte Welt der Samburu ein, einem Wandervolk aus Afrika. Dromedare sind die Nutz- und Lasttiere der Samburu. Und über die Kamele möchte Paula mehr wissen. Die Tiere sind den extremen Verhältnissen in Wüsten und Steppen nämlich perfekt angepasst und äußerst belastbar. Temperaturschwankungen von 45 Grad am Tag und Null Grad in der Nacht? Kein Problem. Eine Badewanne mit 150 Liter Wasser in ein paar Minuten leer trinken? Kinderspiel. Drei Paulas, also knapp 150 Kilogramm, stundenlang auf dem Rücken tragen? Ein Klacks. Paula kommt nicht mit leeren Händen. Ihr Gastgeschenk, ein leckeres Stück Salz, kommt bei den Dromedaren super an. Gierig schlecken sie an dem Salzstein. Als Dank bekommt Paula jede Menge Kuscheleinheiten von den Kamelen. Und ein Glas frische Kamelmilch. Natürlich selbst gemolken. Die kommt sogar schon geschäumt aus dem Euter raus. Nachdem Paula die Dromedare sicher vom Dorf an den nahen braunen Fluss gebracht hat, macht sie mit den Samburu Feuer, um ein Stück Ziegenfleisch zu grillen. Und zwar nicht mit einem Feuerzeug, sondern mit einem Feuerbohrer, so wie es vor über einer Million Jahre unsere Urahnen gemacht haben. Dazu verwendet sie einen außergewöhnlichen Grillanzünder: Kamelkot. Der besteht aus getrockneten Pflanzen, brennt prima und riecht nicht einmal streng. Ganz im Gegenteil zum Mundgeruch der Dromedare. Eines rülpst Paula sogar mitten ins Gesicht. Zum Umfallen komisch. Und am Ende darf Paula hoch hinaus. Aufsteigen, am Höcker festhalten und los geht die Reittour auf dem Wüstenschiff. Ein tolles Erlebnis.

40 Das Lachen der Hyäne

40 Das Lachen der Hyäne

Paula trifft heute auf eines der schaurigsten Tiere der Erde: die Hyäne. Erschallt ihr gellendes Lachen, stellen sich bei Paula alle Haare auf. Ihr Kiefer ist so stark, dass das Kraftpaket damit Knochen wie Streichhölzer knicken und zermalmen kann. Man sagt über die getüpfelten Vierbeiner, dass sie nur altes, stinkendes Aas fressen. Dabei sind die Räuber geschickte Jäger. Kilometerweit können sie ihre Beute jagen und reißen. Sie leben in großen Clans, in denen die Weibchen das Sagen haben. Die Männchen haben sich zu benehmen, sonst gibt’s eine ordentliche Tracht Prügel.Auf ihrer Suche nach den Hyänen in der afrikanischen Steppe findet Paula einige Spuren: einen weißen Kothaufen – Rückstände von zermalmten Knochen und einen leeren Bau. An einer Wasserstelle trifft sie leider auch nicht auf die furchterregenden Tiere, dafür aber auf Löwen. Und sogar die Könige der Tiere müssen sich in Acht vor den gerissenen Jägern nehmen. In Deutschland besucht Paula eine Tierschule und wagt sich dort ganz nah heran: ohne Zaun zwischen sich und dem Tier begegnet Paula heute der Hyäne.

41 Eine Sandbank voller Robben

41 Eine Sandbank voller Robben

Heute schaut Paula dem größten Raubtier Deutschlands tief in seine großen schwarzen Kulleraugen. Die Reise geht auf eine Sandbank voller Robben. Das Telefon von Seehundjäger Jan klingelt. Ein Notfall. Paula und Jan dürfen keine Zeit verlieren und düsen ans Wattenmeer, dort wurden zwei junge Seehunde gefunden. Sie haben ihre Seehundmama verloren und würden ohne Muttermilch sterben. Die Heuler, so nennt man mutterlose junge Seehunde, kommen in die Seehundstation Friedrichskoog. Hier herrscht Hochbetrieb. Täglich kommen neue Heuler dazu. Sie werden untersucht, ärztlich versorgt und mit viel Fischbrei aufgepäppelt. Im Herbst dürfen die jungen Robben dann wieder in die Nordsee.Auf der Seehundstation darf Paula auch ganz nah an ausgewachsene Seehunde und Kegelrobben. Die Tiere können nicht mehr ausgewildert werden. Auf Kommando können sie sich auf den Rücken legen oder mit den Flossen klatschen. Das ist aber keine Zirkusnummer. Die Tiere werden zu Forschungszwecken trainiert. Das Ziel: ein besseres Verständnis für die spielfreudigen Robben. Am Ende geht es hinaus aufs Meer. Paulas Ziel: eine Sandbank voller Robben in der Nordsee. Hoffentlich regnet es nicht. Wasser von oben mögen Robben komischerweise gar nicht – und tauchen ab.

42 Ein Otter namens Nemo

42 Ein Otter namens Nemo

Ihre Zähne sind super spitz, sie tragen das dichteste Fell aller heimischen Tiere, einen lustigen Schnurrbart und haben einen langen Schwanz. Richtig! Paula lernt heute die neugierigen Otter kennen.Kurz nicht aufgepasst und schon steckt ein Fischotterweibchen ihre Nase in Paulas Hosenbein. Hoffentlich beißt sie mit ihrem scharfen Zähnen nicht zu. Zusammen mit Tierpflegerin Linda darf Paula die Fischotter füttern. Und was vorne reinkommt, kommt bei Fischottern ganz schnell hinten wieder raus. – Gehege sauber machen ist nun angesagt. Paula beobachtet die geschickten Schwimmer bei ihren Tauchgängen. Dabei steigen Luftbläschen aus ihrem Fell auf. Witzig, das sieht aus, wie bei einem pupsenden Taucher.Zum Schluss bekommt Paula hohen Besuch. Sie traut ihren Augen nicht. Auf einem See ist doch tatsächlich ein Kanufahrer mit einem Otter unterwegs! Na klar doch, das ist Zwergotter Nemo, der Botschafter der Otter. Fröhlich begrüßt der kontaktfreudige Marder Paula und beißt ihr gleich mal in den Finger. Autsch! Doch dann werden Paula und Nemo schnell Freunde.

43 Kuscheln mit dem Stachelschwein

43 Kuscheln mit dem Stachelschwein

Paula hat ordentlich Bammel. Das Stachelschwein hat alle 30000 Stacheln zur Verteidigung vor ihrer Nase aufgestellt. Eine falsche Bewegung und das Tier würde Paula ein paar Stacheln in die Haut zu rammen.Mit einem Rechen bewaffnet hält Paula dagegen. MC Stachelschwein, so heißt das Weibchen, bekommt nämlich ein größeres Gehege. Aus dem alten ist es ausgebrochen. In weniger als einer Stunde hat sich der Nager durch die Holzwand gefressen. Stachelschweine haben so scharfe Zähne wie Biber. Also Finger weg.Noch lustiger wird es mit zwei Jungtieren. Die sollen MC Stachelschwein im neuen Gehege Gesellschaft leisten. Darauf haben sie aber überhaupt keine Lust und rasen wie von der Tarantel gestochen um Paulas Beine. Ihr Helfer Hans macht bei der Aktion eine schmerzhafte Begegnung.Das gefährliche an den Stacheln ist übrigens gar nicht der Stich an sich. Weil die Stacheln schmutzig sind, entzünden sich die Wunden. An den Folgen können sogar Löwen sterben.Tja, da fragt sich Paula: wie vermehren sich Stachelschweine eigentlich? Das muss doch verdammt gefährlich sein! Die Auflösung gibt es heute bei „Paula und die wilden Tiere“.

44 Bärengeschwister (1) Die erste Begegnung

44 Bärengeschwister (1) Die erste Begegnung

Tierreporterin Paula steht vor einem einzigartigen Abenteuer: sie darf helfen zwei Braunbärenbabys großzuziehen. So unglaublich das auch klingt, es wird Paulas bisher größte Herausforderung. Lilly und Ben, so heißen die sechs Wochen alte Braunbären, haben ihre Bärenmama verloren. Paulas Tierfreund Vaclav Chaloupek, Vasek genannt, hat die Geschwisterchen in seinem Waldhaus in Tschechien aufgenommen und will sie von Hand mit Paulas Hilfe großziehen. Was alles auf Paula zukommen wird, weiß sie noch nicht. Aber eins steht fest: es wird das Abenteuer ihres Lebens. Die Tierreporterin muss erst einmal alles, was mit dem Füttern und der Pflege zweier kleiner Bären zusammenhängt, lernen. Sie hilft beim ersten Tierarztbesuch, sucht zusammen mit Vasek die richtige Bärennahrung aus und übernimmt die Verantwortung für die Bären, wenn Bärenvater Vasek nicht da ist.

45 Bärengeschwister (2) Erster Ausflug

45 Bärengeschwister (2) Erster Ausflug

Das Abenteuer geht weiter: Paula darf ihrem Tierfreund Vasek dabei helfen, die zwei kleine Braunbären Lilly und Ben großzuziehen. Und es gibt aufregende Neuigkeiten. Die Bärengeschwister haben Laufen gelernt. Damit steht dem ersten gemeinsamen Ausflug in den Wald nichts mehr im Wege. Lilly und Ben entdecken eine neue Welt: ihren natürlichen Lebensraum. Auf noch etwas wackeligen Pfoten geht die Reise los. In jedem Schlammloch wird geplanscht, an jeder Pflanze geschnuppert. Paula muss tierisch aufpassen, dass ihre zwei Rabauken nicht abhauen...

46 Bärengeschwister (3) Bärenärger

46 Bärengeschwister (3) Bärenärger

Paula bekommt Ärger. Ihre zwei jungen Braunbären Ben und Lilly, die sie mit ihrem Tierfreund Vasek großziehen darf, sind abgehauen und haben die Bienenstöcke des Nachbarn überfallen. Kein Wunder, Bären lieben den süßen Honig. Aber der Imker war nicht erfreut. Ihre feine Nase führt Ben und Lilly immer wieder zu neuen Leckerbissen: die Braunbären zerfetzen Müllsäcke, um an die Reste heranzukommen oder brechen in ein Restaurant ein. Die Tierreporterin hat ihre vier Monate alten Racker kaum noch unter Kontrolle...

47 Bärengeschwister (4) Bärenhunger

47 Bärengeschwister (4) Bärenhunger

Paula ist auf der Suche nach einem neuen Gehege für ihre zwei jungen Braunbären. Denn Ben und Lilly werden jeden Tag größer. Das Gehege bei Bärenmama Vasek ist für gemeinsame Wasserschlachten schon bald nicht mehr geeignet.In einem Bärenpark trifft die Tierreporterin den Bärenpfleger Norbert. Der zeigt Paula, wie ein bärengerechtes Gehege aussehen sollte: mit See, Klettergerüst, Bäumen, Höhlen und einer lustigen Futterrolle. Doch leider hat Norbert für Lilly und Ben zur Zeit keinen Platz. Die Suche nach einem neuen Zuhause geht weiter.Bei Paulas Rückkehr in Tschechien erwartet sie eine böse Überraschung. Lilly und Ben haben Durchfall. Wahrscheinlich haben sie zu viele Kirschen gefuttert...

49 Bärengeschwister (5) Bärenabschied

49 Bärengeschwister (5) Bärenabschied

Es gibt tolle Neuigkeiten! Paula und Vasek haben für ihre zwei jungen Braunbären Lilly und Ben ein geeignetes Gehege gefunden. Bei einer Burg in der Nähe von Prag haben die Bärengeschwister in Zukunft alles, was sie brauchen: Wald, Wasser, Bäume und Schlafplätze. Für Paula bedeutet das aber auch, schweren Herzens von ihren Bären Abschied zu nehmen. Bevor Ben und Lilly ihr neues Zuhause beziehen, machen die vier Freunde einen letzten Ausflug in die herbstliche Landschaft. Dann kommt der Tag des Abschieds. Paula macht den Bärentransporter startklar. Hanna, die neue Bärenmama, begrüßt die vier Freunde bei der Burg mit Bärenleckerlis. Lilly und Ben toben sofort in den Bäumen herum. Nur Paula weiß, dass sich ihre Wege hier trennen werden.

48 Der Biber und seine Burg

48 Der Biber und seine Burg

Biber sind ganz schön tolle Tiere: Sie haben scharfe Zähne, mit denen sie Baumstämme annagen und so ganze Bäume fällen können. Sie wachsen ihr Leben lang und können so groß werden wie ein Reh. Und sie leben in einer Burg. All das und noch viel mehr erfährt Paula von Anke, einer Biberexpertin. Die Reporterin freut sich besonders auf Benni, ein sechs Wochen altes Biberbaby. Das wird sie erst am Abend kennenlernen, denn tagsüber schlafen Biber und sind erst nachts aktiv. Benni wurde halb verhungert von einem Fischer gefunden und zu Marianne gebracht. Sie hat den kleinen Biber aufgepäppelt. Zurück in die freie Natur kann Benni nicht mehr, weil er bei Menschen aufwächst. Biberkinder verlassen mit zwei Jahren ihre Eltern und müssen sich dann ein eigenes Revier suchen. Und weil das die jungen Biber untereinander erkämpfen, hätte Benni als zahmes Tier keine Chance. Ohne eigenes Revier kann aber kein Biber überleben, also wird er bei Marianne bleiben. Damit er aber auch ein „tierisches“ Familienmitglied hat, will Marianne einen zweiten Biber aufnehmen, der ebenfalls von Menschen großgezogen wurde.

50 Wie Schildkröten Eier legen

50 Wie Schildkröten Eier legen

Meeresschildkröten gibt es schon seit Jahrmillionen auf der Erde, die haben sogar die Dinosaurier überlebt. Doch mittlerweile sind einige Arten vom Aussterben bedroht. Das Problem: Schildkröteneier oder Jungtiere gelten nicht nur bei natürlichen Fressfeinden wie Vögeln, Echsen oder Fischen als Delikatesse. Auch Wilderer töten die Tiere wegen ihres Fleisches und ihrer Haut, räumen die Nester aus und verkaufen die Eier – obwohl der Handel inzwischen weitgehend verboten ist. Paula macht sich an der Westküste Costa Ricas auf die Suche nach den Meeresschildkröten und hofft, ein faszinierendes Naturschauspiel beobachten zu können: bei einer sogenannten „arribada“, einer Massenankunft, kommen tausende von Schildkrötenweibchen nachts an den Strand um ihre Eier zu vergraben. Nach der Eiablage verbuddeln die Muttertiere ihre Nester und watscheln zurück ins Meer. Das geschieht nur in ein paar wenigen Nächten im Jahr.

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